Eine lange Reise und die ersten Tage in Rumänien

Die Reise Richtung Sibiu

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7:15 Leipziger Hauptbahnhof: mit Pauke, Trompete, Klarinette, Akkordeon und Geige geht’s los. Den Anfang der Reise machen wir zu fünft – Seppel, Matze, Stefan, Josie und Melanka – und fahren los nach Dresden. Vor uns liegen 24 Stunden Fahrt in denen wir von Dresden über Prag nach Budapest und im Nachtzug nach Sibiu weiterfahren. Und so durchqueren wir an einem Tag fünf Länder, sehen Berge, Seen und Wälder, Industrie, Dörfer und Städte. Wir beschriften unsere CDs, singen, essen und schlafen und schmieden Pläne für die kommenden 3 Wochen.

Müde, aber glückliche Reisende
Müde, aber glückliche Reisende
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Unsere EP!
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Es ist eine Kunst für sich diese Instrumente gut zu verstauen
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Zugfahren, ewiges Zugfahren…

Um 11Uhr morgens kommen wir nach einer Nacht im Schlafwagon und mehreren Passkontrollen in Rumänien an. Sibiu empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein und Geruch nach Gebäck und Kaffee. Hier treffen wir Radu – ein Freund unserer Band – der uns für die ersten zwei Tage Obdach in einem Internat anbietet, das über die Ferien leersteht. Dafür spielen wir zwei Abende in seinem Lokal, welches direkt in der Altstadt gelegen ist und die perfekte Kulisse für einen Film wäre – die Sitzplätze draußen liegen an einer kleinen Brücke, die Laternen verströmen goldenes Licht und man kann über die ganze Stadt mit ihren alten Ziegeldächern sehen.

Sibiu im Abendlicht
Sibiu im Abendlicht
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Die wundervoll schiefen und krummen Dächer Sibius
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Jammen im Hinterhof

Der erste Auftritt unserer Reise war zauberhaft und glücklicherweise können wir uns in Sibiu gut ausruhen und Kraft tanken, ein wenig durch die Stadt flanieren und Musik machen. Heute Abend spielen wir noch einmal im Atrium und verabschieden und gebührend von Sibiu. Denn morgen geht die Reise weiter Richtung Norden – von Brasov über Sighetu Marmatiei nach Breb, Hoteni und Sapanta. Auch wenn wir noch nicht wissen wie wir, wann wir und wo wir genau ankommen, freuen wir uns auf die nächste Etappe in der es darum geht, die ländlichen Regionen Maramures zu erkunden.

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